Inflation bedeutet Geldentwertung. Das heißt, dass mit einem bestimmten Geldbetrag in einem Jahr weniger Waren gekauft werden können als heute. Weil die Preise steigen, ist es somit weniger wert. Wie viel weniger gekauft werden kann, wird durch die Inflationsrate beschrieben. Berechnet wird diese durch das Statistische Bundesamt auf Basis eines bestimmten Warenkorbes und des zugehörigen Preisindex. Dieser ist der zentrale Indikator für die Entwicklung des Geldwertes.
Durchschnittlich betrug die Inflation in Deutschland im Jahr 2008 2,6 Prozent. Im August 2009 hatten wir eine Inflation von 0 Prozent. In den Jahren zuvor lag die Inflationsrate meist zwischen 2 und 3 Prozent.
Die Inflation ist ein wichtiges Thema für Anleger, denn durch sie sinkt die Rendite von Investitionen: Wer 4 Prozent Zinsen für eine Anlage erhält, dem bleiben bei 2 Prozent Inflation tatsächlich nur 2 Prozent Rendite.




