Ein Umdenken bei der persönlichen Mobilität tut not: Zehn Prozent der deutschen CO2-Emissionen werden durch die 41 Millionen Privatautos im Land verursacht – ein klimaschädliches und teures Vergnügen. Gerade der klassische Zweitwagen für kurze Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen oder Sport kostet schnell mehrere tausend Euro pro Jahr. Eine günstige und klimaschonende Alternative zum Auto ist das Elektrofahrrad.
Die Verbraucherzentrale NRW erprobt während ihrer "Radvolution", wie die so genannten Pedelecs (PedalElectricCycles), die beliebteste Variante unter den Elektrofahrrädern, als umweltfreundliche Alternative bei privaten Testfahrern ankommen. Unter dem Motto "für mich. für dich. fürs klima", einer Kampagne, die vom Bundesumweltministerium gefördert wird, können Verbraucherinnen und Verbraucher im Land mögliche Vorzüge der neuen Technik selbst "erfahren".
Bei Pedelecs bietet ein Akku elektronische Tretkraftunterstützung. Steigungen, Gegenwind, Transport oder körperliche Einschränkungen sind kein Problem mehr. Der Verbrauch ist sehr gering: Etwa 20 Cent kostet der Strom für 100 Kilometer Fahrt mit dem Pedelec. Die Anschaffung ist allerdings teuer: Ab etwa 900 Euro ist ein Elektrofahrrad zu haben, gute Qualität gibt es ab cirka 1.700 Euro. Die verkehrsrechtlichen Vorgaben sind teilweise noch verwirrend. Beim Kauf sollten zahlreiche Aspekte – wie etwa Reichweite des Akkus, Ladedauer oder Gewicht des Zweirads – geklärt werden.
Unter der Devise "Rückenwind für Fahrer und Klima" hilft die Verbraucherzentrale NRW allen Interessenten bei der Frage, ob sich ein Elektrofahrrad lohnt und berät bei der Anschaffung. Nähere Informationen gibt es bei den Umweltberatungsstellen der Verbraucherzentrale NRW und
im Internet. für mich. für dich. fürs klima. ist ein Bündnis des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) mit den 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer, dem Deutschen Mieterbund (DMB), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem VerbraucherService (VS) im Katholischen Deutschen Frauenbund und Germanwatch. Die Allianz wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.
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