Lebensmittelrecht
Viele Lebensmittelhersteller geizen mit Angaben zum Zucker- und Fettgehalt auf der Verpackung. Das ergab eine bundesweite Untersuchung der Verbraucherzentralen von über 3500 Lebensmitteln von mehr als 50 Herstellern
Doppelte Böden, riesige Kartonagen oder viel Luft in der Verpackung - um größere Füllmengen vorzutäuschen, greifen Hersteller tief in die Trickkiste. Die Gesetzeslage ist schwammig. Wehren können Kunden sich trotzdem.
Damit Kunden beim Kauf erkennen können, wie frisch Eier sind, woher sie stammen und wie die Hühner gehalten werden, finden sich auf den Eiern selbst und auf den Verpackungen allerlei Angaben. Wir sagen, wofür die Ziffern und Buchstaben stehen, und erklären die verschiedenen Haltungsformen.
Etiketten auf Lebensmitteln verwirren häufig mehr, als dass sie für Klarheit zu sorgen. Manche Produkte wecken Erwartungen, die der Inhalt nicht erfüllt. Wir beobachten für Sie den Markt, informieren über Gesetzesverstöße und über Versuche von Anbietern, Sie ganz legal hinters Licht zu führen.
Etikettenschwindel, dreckige Verkaufstheken oder verschimmelte Lebensmittel: Wer auf verdorbene Ware im Supermarktregal stößt oder wem in schmuddeligen Imbissstuben der Appetit vergeht, braucht seinen Ärger nicht herunterzuschlucken
Im Internet läuft`s erheblich anders als im Supermarkt: Die Online-Verkäufer von Lebensmitteln dürfen (noch) auf viele der auf Verpackungen und an Regalen üblichen Angaben verzichten. Wir sagen Ihnen, worauf Sie vor dem Klick in den Warenkorb achten sollten.
Sowohl für verpackte wie unverpackte Lebensmittel gelten Vorschriften zur Kennzeichnung. Außerdem finden sich an immer mehr Produkten Zeichen und Siegel.
Das Gesetz erlaubt nur geringfügige Abweichungen. Das gilt etwa für Schokolade und Müsli ebenso wie zum Beispiel für abgepacktes Obst und Fleisch.
Hersteller dürfen Lebensmittel beispielsweise als "zuckerarm", "energiefrei" oder "leicht" nur noch etikettieren, wenn die Produkte exakte Vorgaben einhalten.